Glockensammlung (In Bearbeitung)

Das Deutsche Glockenmuseum sammelt im Sinne seines Arbeitsauftrages zur Erforschung und Darstellung der deutschen Glockenkultur und -geschichte Glocken und Zubehör aus allen Teilen Deutschlands. Zu seiner im Rahmen des 2010 mit der Stadt Gescher abge­schlossenen Koopera­tionsvertrages überwiegend in den Schauräumen des Westfälischen Glockenmuseums Gescher ausgestellten Sammlung gehören derzeit folgende Glocken (nach Herkunftsorten):

1. Oldenburg/Wagrien (Rekonstr.), 2. Auburg b. Diep­holz (Dodelinus, Nachguß),
3. Gressenich (van Trier, Aachen), 4. Köln (Joh. v. Andernach),
5. Köln (Hoock, Gemeinschaftsankauf mit dem WGMG), 6. Stüblau bei Danzig (Herbst, Elbing),
7. Lübeck (Ohlson), 8. Erfurt, St. Severi (Schilling, Apolda),
9. Hildesheim (Radler), 10. Quedlinburg (Korfhage); es stehen weitere, derzeit noch in Greifenstein und Sinn rechtswidrig zurück­gehaltene Stücke aus:
11. Kleine Mainzer Glocke (Rekonstr.), 12. Frankfurt-Bornheim (Weule),
13.-14. Dorsten-Hervest (Bochumer Verein),
15.-22. Achtstimmiges Glockenspiel (Rincker), dazu historische Armaturen (u. a. historisches Joch und 2 Klöppel der Gloriosa des Frankfurter Doms) und Stelzenjoch und Reversionsklöppel der Jahrhundertglocke der Frankfurter Paulskirche.
23. Kleine Seigerglocke (Schlagton fis3) 1807 von Leonhardi in Dresden gegossen.

Van Trier-Glocke aus Gressenich (Photo: H. Sonntag).

Herbst-Glocke aus Stüblau (Photo: H. Sonntag).

Andreas Hoock-Glocke aus Köln (Photo: M. Lemmer).

Ohlson-Glocke aus Lübeck (Photo: H. Sonntag).