Gründung des Österreichischen Glockenarchivs

Das im Jahre 2015 gegründete Österreichische Glockenarchiv mit Sitz in Stockerau (Niederösterreich) ist eine Institution, welche vornehmlich den Glockenbestand Österreichs und Südtirols, sowohl des gegenwärtigen als auch den früherer Epochen in Wort, Ton und Bild dokumentiert und archiviert.
Dabei sollen nicht nur die Glocken alleine, sondern auch deren Zubehör (Armaturen, Glockenstühle) festgehalten werden. Ein weiteres Anliegen des Österreichischen Glockenarchivs sind die traditionellen Läutetechniken, und hier vor allem das Klöppelfangen sowie die Läutebrauchtümer, welche hierzulande (noch) praktiziert werden.

Zielsetzungen sind die dauerhafte und gesicherte Archivierung von erworbenen Daten (Ton-, Bild-, Videodokumente, Literatur, Quellenunterlagen etc.) und auch von glockenkundlichen Objekten (z. B. Armaturteile) sowie die Erforschung und Dokumentation der gesammelten Informationen; auch wissenschaftliche Forschungstätigkeit im Bereich der Glockenkunde sowie Beratung hinsichtlich von Läutetechniken sowie zu Fragen zum Glockenbestand wird angestrebt.

Die Tätigkeit des Österreichischen Glockenarchivs erstreckt sich u. a. auf:

  • den Besuch von Türmen und der Dokumentation diverser Geläuteanlagen sowie der Läutepraktiken (Anfertigen von Tonaufnahmen, Fotos, Videos)
  • regelmäßige Treffen zwecks Informations- und Gedankenaustausch
  • Erklären bzw. Vorführung von traditionellen Läutetechniken (z. B. Klöppelfangen)
  • Veröffentlichung von Informationen hinsichtlich des Glockenbestandes sowie von Läutepraktiken
  • sowie den Aufbau einer Bibliothek zwecks Archivierung der gesammelten Informationen

Österreichisches Glockenarchiv
A-2000 Stockerau
Zentrales Vereinsregister: 668271727
E-mail: glockenarchiv[at]gmx.at

Neues Glockenseminar in Gescher im Februar 2015

Der Arbeitskreis Glockenprojekt 2008-2023 im Westfälischen Heimatbund e.V. bietet am 21. Februar 2015 in Gescher ein neues Glockenseminar an. Das Schwerpunktthema der Veranstaltung lautet Das Schwingungsverhalten von Kirchtürmen beim Glockenläuten. Das Seminar beeinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil mit dem Besuch in einem Glockenturm.

Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 10,00 EUR. Den vollständigen Ablaufplan sowie die Anmeldeformalitäten finden Sie hier.

 

Heavy Metal – Ausstellung über das Glockenhandwerk

Verladen der Glocken im Museum, Photo: Dr. Hendrik Sonntag

Verladen der Glocken im Museum, Photo: Dr. Hendrik Sonntag

Unter dem Titel „Heavy Metal“ lädt die Dortmunder Arbeitswelt Ausstellung DASA ab dem 1. Adventssonntag zu einer Schau rund um die Glocke ins Ruhrgebiet ein. Bis zum 15. März gibt es in Dortmund einen Einblick in das Glockenhandwerk. Bilder, Schautafeln und weitere Exponate veranschaulichen den aufwendigen und langwierigen Entstehungsweg einer Glocke, an dem sich im Laufe der Jahrhunderte nur wenig verändert hat. Die Ausstellung wird bereichert durch das Angebot der Dortmunder Reinoldi-Kirche, die parallel mehrere Turmführungen anbietet. Unterstützt wird das Projekt durch das Westfälische Glockenmuseum Gescher (WGM), die Glocken- und Kunstguss-Manufaktur Petit & Gebr. Edelbrock, die evg. Stadtkirche Dortmund sowie das Deutsche Glockenmuseum als Kooperationspartner, aus dem auch einige Exponate zu sehen sind.

Den Pressetext der Stadt Gescher können Sie hier nachlesen.

Alle Informationen rund um die Ausstellung und das Rahmenprogramm finden sich hier.

Leihgaben des WGM, Photo: Dr. Hendrik Sonntag

Leihgaben des WGM, Photo: Dr. Hendrik Sonntag

Leihgaben der Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock, Photo: Dr. Hendrik Sonntag

Leihgaben der Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock, Photo: Dr. Hendrik Sonntag

Medienberichte zum Thema Glockendiebstähle

Nach der Herausgabe der Pressemitteilung des Deutschen Glockenmuseums im Oktober 2012 reagierten zahlreiche Medien und berichteten zum Thema Glockendiebstähle. Das Deutsche Glockenmuseum bedankt sich bei allen Medienvertretern für die Berichterstattung, die hoffentlich dazu beiträgt, weitere Glockendiebstähle zu verhindern.
An dieser Stelle erfolgt eine Auflistung von Medien, die, soweit bekannt, zum Thema berichtet haben.

Fernsehberichte
ZDF drehscheide Deutschland vom 24.1.2013
NDR AKTUELL vom 8.1.2013
NDR DAS! vom 12.01.2013
WDR Aktuelle Stunde vom 12.01.2013

Rundfunkberichte
NDR Info vom 4.1.2013

Zeitungsberichte und Pressemitteilungen
MONUMENTE Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vom 1.2.2013
Neue Presse vom 10.1.2013
NDR Kultur vom 7.1.2013
Westfalenpost vom 7.1.2013
Nordkurier vom 7.1.2013
Süddeutsche Zeitung vom 5.1.2013
AKTIV Wirtschaftszeitung vom 24.12.2012
Schweriner Volkszeitung vom 14.12.2012
Pressemitteilung der Evangelischen Nordkirche am 14.12.2012
Katholische Kirche in Deutschland vom 17.11.2012
Ostsee Zeitung vom 17.11.2012
Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 12.11.2012
Evangelische Zeitung vom 4.11.2012 und 9.12.2012
Legal Tribune vom 31.10.2012
DIE WELT vom 31.10.2012
Hamburger Abendblatt vom 30.10.2012
Domradio vom 30.10.2012
Pressemitteilung der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. vom 30.10.2012
Evangelischer Pressedienst (epd) vom 29. und 30.10.2012
Katholische Nachrichtenagentur (KNA) vom 29.10.2012

Maßnahmen zum Diebstahlschutz
Sebastian Wamsiedler: Hinweise zur Verhinderung von Glockendiebstählen

Pressemitteilung vom 29. Oktober 2012

Die jüngst sich ereigneten Diebstähle von Glocken zeigen, dass die steigenden Metallpreise z.T. wertvolles Kulturgut in Gefahr bringen und dass erhöhte Aufmerksamkeit bei allen Diözesen und Landeskirchen sowie den dazu gehörenden Pfarr- und Kirchengemeinden geboten ist. Das Deutsche Glockenmuseum sieht sich daher veranlasst, aus diesem Grund die nachstehende Pressemitteilung herauszugeben und bittet um großzügige Verbreitung.

Zerstörte Glocke von Groß Ridsenow. Foto mit freundlicher Genehmigung der Polizeiinspektion Güstrow.

Pressemitteilung Warnung vor Glockendieben

„Stören Glocken den Schlaf?“

Hier finden Sie Anmerkungen des Campanologen Dr. Konrad Noll (CH/Wettingen) zur Studie der ETH Zürich.